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News / Versicherung / Vorsorge

Lebensversicherung kündigen oder verkaufen?

07. Oktober 2013 –

Lebensversicherungen sind derzeit das große Thema, wenn dieses auch eher negativ besetzt ist. Die Branche hat Probleme, die Niedrigzinsphase lässt vielen die Luft ausgehen und so mancher Versicherte hat nicht nur deswegen den Wunsch, seine Kapitallebensversicherung wieder loszuwerden. Sie einfach zu kündigen, ist dabei nicht jedermanns Weg, weshalb viele auch über den Verkauf ihrer Lebensversicherung nachdenken. Doch was ist der bessere Weg, die Lebensversicherung kündigen oder die Police für die kapitalbildende LV verkaufen?

Dies hängt wohl auch davon ab, wie viel Geld der jeweilige Weg einbringen würde. Bringt der Rückkaufswert für die Lebensversicherung mehr, als ein Verkauf einbringt, dann stellt sich für viele Versicherte wohl die Frage, ob sich das Verkaufen wirklich lohnt oder ob nicht die Kündigung der LV der bessere Weg wäre. Doch bietet der Verkauf der Kapitallebensversicherung letztlich bessere Konditionen, ist dies natürlich ein anderer Weg, mehr Geld aus seiner Lebensversicherung herauszuholen.

Doch der eine wie der andere Weg will gut überlegt sein, schließlich wurde eine solche Lebensversicherung nicht ohne Grund abgeschlossen. Bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung sind dies meist das Sparen zusätzlich zum Todesfallschutz, und die Steuerbefreiung des Ertrags, sobald bestimmte Kriterien  erfüllt sind. Doch nicht immer lohnt sich der Abschluss einer solchen Lebensversicherung wirklich noch. Die Kosten für Risikolebensversicherungen liegen um ein Deutliches niedriger als die Kosten für eine Kapital-LV und bringen aber dafür einen deutlich besseren Schutz im Todesfall.

Bei einer Kapitallebensversicherung wird indes zweifach gezahlt: für den Todesfallschutz und zugleich aber auch für die Möglich des Sparens. Da es jedoch eine Vielzahl von Anlage- und Sparmöglichkeiten gibt, für die nichts bezahlt werden muss, stellt sich die Frage, ob sich eine solche Lebensversicherung gerade anhand der derzeit niedrigen Zinsen überhaupt noch wirklich lohnt. Eine Alternative dazu wäre es, erst gar nicht den Abschluss einer solchen kapitalbildenden Lebensversicherung zu denken, um Geld für die Altersvorsorge anzusparen, sondern eine Risikolebensversicherung abzuschließen und das Rest des monatlichen Geldes auf einem Sparkonto anzulegen, das auch in der Niedrigzinsphase gut verzinst. So ist auf der einen Seite der Todesfallschutz höher als bei der Kapital-LV, auf der anderen Seite fallen beispielsweise bei einem Tagesgeldkonto keine Kosten für das Sparen an, der Zinsertrag kommt damit wirklich in die eigene Tasche – und dies sogar mit einem jährlichen Freibetrag, wenn ein Feststellungsauftrag für das Sparkonto gestellt wurde.

Sparen mit einer Lebensversicherung ist deshalb eher eine weniger gute Idee, auch wenn gerade Versicherungsvertreter immer wieder noch gerne mit dieser Form der LV werben. Doch der Ertrag rechnet sich gerade aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr im Vergleich mit dem, was solche kapitalbildenden Lebensversicherungen kosten. Deshalb ist es zu empfehlen, den Todesfallschutz vom Sparen zu trennen und statt einer Kapitallebensversicherung eine Risikolebensversicherung abzuschließen und dazu beispielsweise ein gut verzinstes Tagesgeldkonto zu eröffnen. Damit ist das Geld, das angespart wird, jederzeit verfügbar und dennoch sind die Zinsen zumindest bei den Spitzenanbietern auf einem halbwegs guten Niveau. Mehr über Tagesgeld als Sparmöglichkeiten erfahren Sie hier.

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