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Bei der Geldanlage auch auf die Kosten achten!

10. Oktober 2013 –

Jahr für Jahr steigt die Zahl der möglichen Anlagearten auf ein Neues, auch die Finanzkrise und die darauf folgende Euro-Krise konnten daran nichts ändern. Die Banken und Finanzdienstleister kreieren gerne nur allzu gerne neue Finanzprodukte, die mal mehr mal weniger Rendite bietet, die mal mehr mal weniger Risiko mit sich bringen und die mal mehr mal weniger hohe Kosten mit sich bringen. Doch gerade letzteres wird von Anlegern oft vergessen, und stattdessen nur auf die Rendite und vielleicht noch auf das Risiko einer Anlageart geachtet.

Die Kosten beim Geld anlegen sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Nicht jede Anlageart ist kostenlos zu haben, wie dies beispielsweise beim Tagesgeld und beim Festgeld der Fall ist. Bei anderen Anlagearten kommen Kosten für das Depot und / oder die Ordergebühren dazu, oder aber andere Kosten, die den Gewinn bzw. die Rendite einer Geldanlage mitunter deutlich schmälern können.

Dies wurde bereits bei Kapitallebensversicherung wie auch bei der Riester Rente gerne übersehen. Beides waren einstmals sehr beliebte Anlagearten für die Altersvorsorge in Deutschland, doch das derzeitige Niedrigzinsniveau nagt an beiden Anlageformen – und dazu kommt auch noch die immer wieder aufkommende Kritik. Dies ist auch nur allzu verständlich, sind doch die Kosten sowohl für Riester Renten Verträge wie auch für kapitalbildende Lebensversicherung mitunter sehr hoch. Und diese Kosten zehren die Erträge solcher Anlagearten natürlich munter auf. Wer dennoch eine Kapitallebensversicherung abschließen möchte oder einen Riester Renten Vertrag, der sollte sich die Zeit nehmen, sich nach einem guten Vertrag umzusehen, bei dem die Kosten niedrig, die Leistungen jedoch in einem guten Rahmen sind. Ansonsten wird draufgezahlt und die Rendite liegt am Ende niedriger als die Kosten – und damit bezahlt man für seine Altersvorsorge mehr, als man letztlich an Ertrag daraus erhält.

Geldanlage ist damit auch immer eine Kostenfrage, egal um welche Anlageart es sich letztlich handelt. Deshalb sollte der Preis auch immer im Verhältnis zur Rendite gesehen werden – und nicht nur die Rendite als alleiniges Entscheidungskriterium für, oder gegen, eine bestimmte Anlageform angesehen und gewählt werden. Denn was nutzt es letztlich, wenn zwar die Rendite möglicherweise sogar recht üppig ist, die Kosten dafür dann jedoch auch? Deshalb sollten bei der Suche nach einer Anlageart immer mehrere Punkte mit einbezogen werden wie die Kosten neben der Rendite, und die Verfügbarkeit des angelegten Geldes und das Risiko sollte auch eine nicht unwichtige Rolle bei der Entscheidung spielen.

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