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Inflationsrate im September 2013 mit leichtem Rückgang

11. Oktober 2013 –

Mit nur noch 1,4 Prozent hat die Inflationsrate im September 2013 einen leichten Rückgang hingelegt. Gegenüber dem Vormonat, August 2013, blieben der Verbraucherpreise sogar unverändert, wie das Statistische Bundesamt heute Vormittag mitteilte.

Noch im August dieses Jahres hatte die Inflationsrate bei 1,5 Prozent gelegen und damit exakt auf dem Prozentsatz, den es derzeit für die am besten verzinsten Tagesgeldkonten gibt. Durch den Rückgang auf nur noch 1,4 Prozent p.a. ist Sparern nun nicht nur mehr ein Ausgleich der Inflation möglich, zumindest wenn man den berechneten Warenkorb dafür hernimmt, sondern es wird sogar eine leichte Rendite möglich.

Der leichte Rückgang des Verbraucherpreisindex im September 2013 ist vor allem auf die Entwicklung der Preise von Mineralölprodukten zurückzuführen. Insgesamt gaben die Preise hier im Vergleich zum September des Vorjahres um 6,5 Prozent nach. Bei leichtem Heizöl gingen die Preise um 5,8 Prozent zurück, bei Kraftstoffen sogar um 6,7 Prozent. Damit sind die deutlich gesunkenen Preise in diesem Bereich auch verantwortlich für die vergleichsweise niedrige Inflationsrate. Ohne Miteinbeziehung der Preise von Mineralölprodukten hätte der Anstieg der Verbraucherpreise im September dieses Jahres sogar bei 1,9 Prozent gelegen, wie Destatis berechnet hat.

Doch weiterhin sind es die Preise für Strom und für Nahrungsmittel, die den Verbraucher schwer im Magen liegen dürften. Der Strompreis stieg im September 2013 gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,5 Prozent, die Nahrungsmittelpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 4,7 Prozent. Vor allem für Speisefette und Speiseöle mussten die Verbraucher mit 13,6 Prozent deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr, richtig hoch ging es dabei mit dem Preis für Butter, dieser stieg innerhalb eines Jahres um 29,2 Prozent an.

Verbraucherpreisindex für Deutschland September 2013

 

Gesamtindex    / Teilindex

Gewichtung

Index

2010 = 100

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Veränderung
gegenüber
Vormonat

in ‰

in %

Gesamtindex 1 000,00 106,1 1,4 0,0
Nahrungsmittel   und alkoholfreie Getränke 102,71 110,0 4,1 – 0,3
Nahrungsmittel 90,52 109,9 4,7 – 0,4
Fleisch und   Fleischwaren 20,76 113,6 4,2 – 0,4
Obst 8,76 116,4 6,8 – 0,5
Gemüse 11,26 98,0 6,6 – 2,4
Alkoholische   Getränke und Tabakwaren 37,59 108,0 2,7 0,2
Bekleidung   und Schuhe 44,93 106,7 1,1 5,4
Nettokaltmiete 209,93 104,1 1,4 0,1
Haushaltsenergie 68,19 121,3 3,7 0,6
Strom 26,21 123,7 11,5 – 0,1
Gas 14,46 112,1 0,9 0,3
Leichtes   Heizöl 11,11 130,9 – 5,8 3,2
Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör 49,78 102,0 0,9 0,1
Gesundheitspflege 44,44 99,6 – 3,6 0,1
Verkehr 134,73 108,2 – 1,2 0,0
Kraftstoffe 38,37 115,1 – 6,7  0,0
Superbenzin 28,38 114,0 – 6,9 – 0,4
Dieselkraftstoff 9,19 118,7 – 5,6 1,5
Nachrichtenübermittlung 30,10 92,9 – 1,5 – 0,4
Freizeit,   Unterhaltung und Ähnliches 114,92 103,3 2,5 – 2,6
Pauschalreisen 26,83 105,3 0,7 – 11,4
Bildungswesen 8,80 96,7 3,0 0,5
Beherbergungs-   und Gaststättendienstleistungen 44,67 106,8 2,3 0,5
Andere Waren   und Dienstleistungen 70,04 104,7 2,0 0,1
Wohnung,   Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe 317,29 107,8 1,9 0,2
Gesamtindex
ohne Heizöl   und Kraftstoffe 950,52 105,4 1,9 – 0,1
ohne   Haushaltsenergie 931,81 105,0 1,3 0,0
ohne Energie   (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) 893,44 104,5 1,7 – 0,1
Waren 479,77 108,1 1,3 0,6
Verbrauchsgüter 307,89 111,9 1,9 0,2
Dienstleistungen 520,23 104,2 1,6 – 0,6

 

Quelle Zahlen: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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