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Deutschlands Wirtschaft wird 2014 boomen

17. Oktober 2013 –

Der deutsche Aufschwung kommt im kommenden Jahr wieder richtig in Gang. Dies besagen zumindest die Zahlen, die heute zum Herbstgutachten veröffentlicht wurden. Das bereits 125. Gutachten von mehreren an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstituten sagen voraus, das das BIP im kommenden Jahr um 1,8 Prozent steigen wird.

Dies ist ein deutlicher Sprung gegenüber 2013, wo die Wirtschaftsforscher nur eine Prognose von 1,0 Prozent für das Gesamtjahr ausgeben. Damit dürfte 2014 ein gutes Jahr für Deutschland werden, möglicherweise auch aufgrund der Tatsache, dass die niedrigen Sparzinsen die Sparneigung hierzulande weiter niedrig halten und zugleich jedoch der Konsum boomt – auch aufgrund der niedrigen Kreditzinsen. Was auch gleichzeitig zu steigenden Investitionen bei Unternehmen führen dürfte, da auch diese natürlich von den niedrigen Zinsen für Kredite profitieren, die Banken derzeit jedoch oft recht freigiebig sind, wenn es um die Vergabe von Krediten geht. Von einer Kreditklemme ist deshalb weit und breit nichts zu sehen im Moment und auch 2014 dürfte dies durchaus nicht unbedingt anders sein.

Der noch amtierende Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler in einer Stellungnahme dazu: “Die deutsche Wirtschaft ist auch weiterhin eine Säule der Stabilität im Euroraum. Aber auch sie kann sich der Krise in den Partnerländern und der weltwirtschaftlichen Abschwächung nicht auf Dauer entziehen. Unsere Wirtschaft wird deshalb zunächst nur moderat wachsen. Die Beschäftigung bleibt aber hoch und wird die binnenwirtschaftliche Entwicklung stützen. Dennoch sind die wirtschaftlichen Risiken erheblich.“ Und weiter: „Entscheidend für eine positive wirtschaftliche Entwicklung ist, dass die Vertrauenskrise im Euroraum überwunden wird. Hier haben die Institute noch einmal ganz deutlich gemacht: Die Eurokrise ist ohne entschlossene, wachstumssteigernde Anpassungsprozesse in den Krisenländern nicht zu bewältigen. Geldpolitische Maßnahmen können und sollen daran nichts ändern. Wir müssen in Deutschland weiter unsere Hausaufgaben machen. Ich unterstütze daher ausdrücklich die Forderung der Institute, mit Blick auf die vielfachen Risiken an finanzpolitischer Disziplin festzuhalten. Deutschland muss auch künftig der Anker für Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit in Europa bleiben.”

Interessant in diesem Zusammenhang dürfte für 2014 jedoch auch sein, wer als Nachfolger/in von Philipp Rösler das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie übernehmend wird. Noch ist die Regierungsbildung wohl noch nicht mal ansatzweise geschafft, die Sondierungsgespräche für Schwarz-Grün sind gescheitert, noch offen ist der Ausgang der Verhandlungen mit der SPD für eine mögliche große Koalition. Doch dies scheint bislang niemandem Angst zu machen, dass Deutschlands Zukunft zumindest in dieser Hinsicht in der Schwebe ist, der DAX konnte kürzlich ein neues deutliches Allzeithoch feiern und auch sonst geht es der deutschen Konjunktur gut. Der Herbst hat Fahrt in die deutsche Wirtschaft gebracht und sollte das Herbstgutachten Recht behalten, wird dies im kommenden Jahr noch deutlicher der Fall sein.

Eine Antwort zu “Deutschlands Wirtschaft wird 2014 boomen”

  1. Rudi sagt:

    Auch wenn sich die Wirtschaft über die oben angesprochene “freigiebig” gegebenen Kredite freut, so sollte auch die andere Seite der Medaille betrachtet werden. Immer mehr verschuldet sich die Menschheit. Ich denke es ist an der Zeit, dass eher die Sparzinsen wieder steigen sollten um so ein ausgeglichenes Verhältnis von Konsum und Sparsamkeit zu schaffen.




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