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Kapitalmarkt / News / Wirtschaft

2013 noch Steuern sparen mit Spenden

15. November 2013 –

Das Jahr geht zu Ende, und für das kommende Jahr steht wieder einmal die Einkommenssteuererklärung an. Für Arbeitnehmer wie für Selbstständige bedeutet dies auch immer eines: zum Jahresende zu schauen, wie sich noch Steuern sparen lassen. Eine Möglichkeit dabei ist das Spenden für wohltätige Zwecke.

Dabei sind auf mehrere Punkte zu achten, zumindest wenn man auf der einen Seite wirklich etwas Gutes tun will und auf der anderen Seite auch wirklich Steuern dabei sparen will. Zum einen geht es natürlich um die Seriosität der Organisationen und Vereine, denen man Geld zukommen lassen möchte. Zwar wird hier auch gerne das Wort Spenden-Siegel genannt, doch nicht immer sagt das Fehlen dieses Siegels auch etwas über die vermeintlich fehlende Glaubwürdigkeit einer gemeinnützigen Organisation aus – zumindest dann nicht, wenn es sich um kleine und / oder regionale Organisation handelt. Denn das Anmelden und Prüfen lassen durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, das DZI, ist natürlich nicht kostenlos und gerade kleine Vereine haben hierfür nicht das Geld. Deshalb ist es wichtig, nicht nur allein auf das DZI Spenden-Siegel zu achten, sondern auch auf der Internetseite des DZI selbst zu schauen, ob die entsprechende Organisation dort vermerkt ist und ob möglicherweise gar vor diesem Verein gewarnt wird.

Ist dann der richtige Empfänger für die Spenden gefunden, geht es natürlich an den bürokratischen Teil. Wer nicht mehr als 36 Euro im Jahr spendet, der braucht beim Finanzamt nichts einzureichen, diese Pauschal wird schon automatisch bei den Steuern berücksichtigt. Spenden darüber hinaus sind nachweispflichtig, aber auch hier ist die Bürokratie inzwischen verschlankt worden. So reicht für Spenden bis zu 200 Euro als Nachweis der Kontoauszug, bei Beträgen darüber hinaus muss eine Spendenquittung durch die Organisation erbracht werden, welche die Spende erhalten hat. Dies geschieht meist im Frühjahr des Folgejahres, da die Spender von den meisten gemeinnützigen Organisationen dann automatisch ihren Spendennachweis erhalten. Nur wenn mehr als 200 Euro für die Opfer von Katastrophen, wie jetzt durch den Taifun auf den Philippinen gespendet wird, reicht auch der Kontoauszug als Nachweis. Dies erspart den Organisationen eine Menge, da sie im Katastrophenfall nicht auch noch einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand haben durch den Versand von Spendenquittungen. Hierbei gilt es jedoch darauf zu achten, dass es sich um eine gemeinnützige Organisation handelt, die einen gewissen Bekanntheitsgrad hat. Die Aktion Deutschland Hilft ist beispielsweise eine solche Organisation, die speziell für die schnelle Hilfe im Katastrophenfall gegründet wurde und von mehreren großen Hilfsorganisationen getragen wird.

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