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Chinesischer Yuan inzwischen zweitwichtigste Währung der Welt

05. Dezember 2013 –

Wie die Swift, die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, einer Branchenstudie entsprechend mitteilte, hat es eine Veränderung bei der zweitwichtigsten Währung der Welt gegeben. Während der US Dollar (noch?) unangetastet auf dem ersten Platz der wichtigsten Währung im Bereich der Finanzierung von Handelsbeziehungen geht, musste der Euro seinen zweiten Platz abgeben – an den Chinesischen Yuan.

Damit ist genau das passiert, was schon lange zu vermuten war, dass der Renminbi immer weiter an Fahrt aufnehmen wird in Sachen Bedeutung in den globalen Handelsbeziehungen, der Euro aber gleichzeitig auch verliert aufgrund der instabilen Verhältnisse in den Schuldenstaaten. Zugleich hat die Volksrepublik China immer mehr erkannt, wie wichtig es ist, die eigene Währung auch wirklich auf eigenen Füßen stehen zu lassen und ihren Wert in wohl naher Zukunft nicht mehr durch die Notenbank festlegen zu lassen. Und so kam der Yuan im Oktober 2013 laut Swift im Bereich der Handelsfinanzierung weltweit auf einen Anteil von 8,66 Prozent, während der Euro im gleichen Zeitraum nur 6,64 Prozent erreichte.

Die Zukunft wird nun zeigen müssen, ob der Yuan eines Tages stark genug sein wird, den US Dollar als Leitwährung dieser Welt abzulösen – oder zumindest mit ihm gleich zu ziehen. Angesichts dieses Hintergrunds ist natürlich die Erklärung der Gruppe Deutsche Börse und der Bank of China, die am Montag dieser Woche bekanntgaben, eine strategische Kooperation abgeschlossen zu haben.

Die Deutsche Börse erklärte dazu: „Dabei wollen sie gemeinsam die Entwicklung des Offshore-Renminbi-Marktes in Europa vorantreiben und ihre beiderseitigen Stärken in allen möglichen Geschäftsbereichen kombinieren. Des Weiteren soll der Zugang der Bank of China zu den europäischen Kapitalmärkten erweitert werden; hierzu wird die Niederlassung Frankfurt der Bank eine Beteiligung in unterschiedlichen Märkten der Gruppe Deutsche Börse prüfen. Hierdurch würde der Zugriff zugelassener Institute aus China und weiteren asiatischen Märkten auf die Produkte und Märkte der Gruppe Deutsche Börse erleichtert.“

Die Richtung ist damit klar, und dies zeigt auch, dass der Euro es in Zukunft immer schwerer haben wird, den Platz hinter den USA wieder einzunehmen. Der Yuan hat sich in der jüngeren Vergangenheit als Währung mit einer immer größeren Bedeutung erwiesen, und diese wird auch noch weiter steigen, davon ist wohl auszugehen. Wenn Sie mehr zum Handel mit Währungen erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen hier einen Blick zu werfen.

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