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Rückgang bei den Insolvenzen in 2013

10. Dezember 2013 –

Wie das Statistische Bundesamt heute bekanntgab, gab es in den Monaten Januar bis September 2013 einen deutlichen Rückgang bei den Unternehmensinsolvenzen. Und auch bei den Verbraucherinsolvenzen ging die Zahl deutlich zurück, was zeigt, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr, Prognosen hin oder her, boomt.

Bei den Unternehmensinsolvenzen gab es laut Destatis einen Rückgang von 8,6 Prozent gegenüber den Monaten Januar bis September 2012, bei den Insolvenzen von Privatpersonen im gleichen Zeitraum um 7,1 Prozent. Damit gab es in den ersten neun Monaten dieses Jahres von den deutschen Amtsgerichten gemeldeten 19.924 Unternehmensinsolvenzen, und 69.264 Verbraucherinsolvenzen.

Insgesamt gab es damit in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 107.525 Insolvenzen, hier einberechnet sind auch die Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und aus Nachlässen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit gab es auf die gesamten Insolvenzen gesehen einen Rückgang von 6,5 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen in 2012.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen wurden von den deutschen Amtsgerichten dabei auf 23,7 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten dieses Jahres benannt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen deutlichen Rückgang, im vergangenen Jahr (Januar bis September) hatten diese bei 39,3 Milliarden Euro gelegen.

Für das Gesamtjahr 2013 geht Destatis von rund 92.500 Verbraucherinsolvenzen aus, in 2012 hatte die Zahl der privaten Insolvenzen bei 97.608 gelegen. Bei den Unternehmen wird mit derzeitigem Stand mit 26.600 Unternehmensinsolvenzen gerechnet, im vergangenen Jahr lag diese Zahl auf 28.297 Insolvenzen. Insgesamt geht das Statistische Bundesamt von rund 143.400 Insolvenzen aus für das laufende Jahr, 2012 hatte die Zahl bei 150.298 Insolvenzen gelegen.

Im September 2013 zeigt sich indes ein etwas anderes Bild. Hier gingen die Unternehmensinsolvenzen zwar um 2,8 Prozent zurück gegenüber dem Vorjahresmonat mit nur noch 2.000 Insolvenzen. Dafür gab es jedoch einen Anstieg bei den Verbraucherinsolvenzen, um 4,1 Prozent auf 7.493 private Insolvenzen. Damit ergaben sich im September dieses Jahres insgesamt 11.572 registrierte Insolvenzen, was eine Zunahme von 4,1 Prozent gegenüber dem September des vergangenen Jahres bedeutet.

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