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Wirtschaftliche Lage in Deutschland Dezember 2013

11. Dezember 2013 –

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie heute bekanntgab, setzt die deutsche Wirtschaft ihren Wachstumskurs moderat fort. Schwach sind dabei die außenwirtschaftlichen Impulse, während die Antriebskräfte für das Wirtschaftswachstum auch weiter aus der Binnenwirtschaft kommen.

Schwach in das letzte Quartal des laufenden Jahres gestartet ist dabei jedoch das Produzierende Gewerbe. Laut BMWi sprechen jedoch die Auftragssituation und das Geschäftsklima für einen Produktionsanstieg in den nächsten Monaten. Eine Zunahme gab es bei der Erwerbstätigkeit, und auch der Arbeitsmarkt „entwickelt sich weiter günstig, so das Bundesministerium.

Im 3. Quartal 2013 legte die gesamtwirtschaftliche Leistung zu, wenn auch schwächer als im Vorquartal, mit nur noch 0,3 Prozent. Dabei kamen die Wachstumsbeiträge laut BMWi „ausschließlich von der Binnenwirtschaft“. Einen kräftigen Impuls lieferten dabei vor allem die Bruttoanlageinvestitionen, gedämpft wurde das Wachstum der Konjunktur indes durch den Außenbeitrag, da die Exporte nahezu gleichblieben, es jedoch einen deutlichen Anstieg bei den Einfuhren gab.

Für das 4. Quartal 2013 rechnet das Bundeswirtschaftsministerium ebenfalls mit einem moderaten Wachstum, dies aufgrund des Produktionsrückgangs im Bereich des Produzierenden Gewerbes im Oktober dieses Jahres. Laut BMWi „haben sich aber die Rahmenbedingungen für einen stark binnenwirtschaftlich getragenen Aufschwung“ insgesamt weiter verbessert. Dennoch bleiben die Risiken, die vor allem von der Außenwirtschaft kommen, bestehen und dies beträchtlich.

Dies bedeutet auch, es wird sich sowohl im laufenden Quartal wie auch im kommenden Jahr zeigen müssen, wie sich auf der einen Seite das Produzierende Gewerbe entwickelt und wie es auf der anderen Seite mit der Außenwirtschaft vorangeht. Die hier noch fehlenden Impulse müssen kommen, sollte es zu einem nennenswerten Anstieg des BIP im 1. Quartal 2014 und in den Folgequartalen kommen. Denn nur die Binnenwirtschaft allein kann – und wird – wohl kaum ein hohes Wachstum stemmen können, auch wenn dies natürlich wünschenswert wäre, auch als Abgrenzung zur außenwirtschaftlichen Abhängigkeit von anderen Staaten. Doch Deutschland ist nun mal nach wie vor eine der wichtigsten Exportnationen der Welt und wenn der Motor in diesem Bereich stottert, wird die Konjunktur über kurz oder lang Probleme bekommen.

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