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Bitcoins und Co. im Visier der Finanzaufsicht

13. Dezember 2013 –

Die digitale Währung Bitcoins hält langsam auch außerhalb der virtuellen Welt ihren Einzug als Zahlungsmittel. Doch wie lange wird es die Währung noch so geben, wie es sie derzeit gibt, dies ist die große Frage, und diese hat auch einen Grund: inzwischen sind Bitcoins auch im Visier der Finanzaufsicht, wie auch die anderen gut 100 virtuellen Währungen, die es mittlerweile gibt und von denen die meisten dem Laien wenig bis gar nicht bekannt sind.

Nachdem zuerst die Notenbank Chinas die Geschäfte mit der digitalen Währung verbot, dies ist nur wenige Tage her, kamen auch Bedenken auf seitens der EBA, der Europäischen Bankenaufsicht, die nun sogar eine ausdrückliche Warnung vor solchen Währungen herausgab, die virtuelle Währungen sind wie die Bitcoins.

Inzwischen prüft die EBA auch, ob es möglich sei, eine Aufsicht und Regulierung digitaler Währungen einzuführen. Sechs Risiken sind es dabei, welche der Bankenaufsicht Europas auf den Magen schlagen: Der mögliche Verlust, da die Plattformen, über welche die virtuellen Währungen getauscht werden, keine Banken sind, aber die Währung dennoch als Einlage vorhalten. Der mögliche Diebstahl, das sich die digitale Währung ja letztlich nur in einem digitalen Portemonnaie befindet. Diese können gestohlen werden, und der verlorene Betrag kann dabei dann natürlich, je nach Einlage, beträchtlich sein.

Zudem sind digitale Zahlungen nur schlecht abgesichert. Nicht korrekte Abbuchungen können dabei nicht rückgängig gemacht werden, wie dies bei normalen Bankgeschäften je nach Vorgang mitunter üblich ist. Zudem wird sich die Frage stellen, ob und wenn ja welche Händler auch in Zukunft digitale Währungen als Zahlungsmittel akzeptieren werden.

Ebenfalls eine Gefahr sind natürlich die Kursschwankungen, die digitalen Währungen haben,, diese können mitunter sehr stark sein, die sowohl stark nach oben wie auch nach unten ausschlagen können. Ein hoher Verlust bei virtuellen Währung ist damit möglich, wie natürlich auch ein hoher Gewinn. Zudem besteht die Gefahr, dass die mangelnde Regulierung virtueller Währungen zugleich dazu führt, dass diese zum Beispiel bei kriminellen Machenschaften wie für die Geldwäsche verwendet werden. Sollte beispielsweise eine solche Plattform aufgrund von strafrechtlichen Ermittlungen geschlossen werden, beträfe dies entsprechend nicht nur die Geldwäscher, sondern natürlich auch gleich diejenige der Nutzer, die eigentlich gar nichts damit zu tun haben – und deren virtuelles Geld dann doch zugleich gesperrt ist und möglicherweise ganz verloren gehen kann.

Und nicht zu vergessen sind natürlich die Steuern, die möglicherweise anfallen könnten. Die EBA weist darauf hin, dass je nach Land durchaus Kapitalertragsteuer oder Mehrwertsteuer anfallen können. Das bedeutet: jeder muss hier selbst schauen, ob in seinem Land steuerliche Verpflichtungen entstehen durch das Nutzen digitaler Währungen.

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