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Sparen die Deutschen 2013 bei den Weihnachtsgeschenken?

19. Dezember 2013 –

Einer Vielzahl von Bundesbürgern geht es gut. Die gestiegenen Löhne und Gehälter lassen mehr Geld im Haushalt und die Zukunft der Wirtschaft unseres Landes wird ebenfalls rosig gemalt in den Konjunkturprognosen. Dennoch sparen die Deutschen 2013 bei den Weihnachtsgeschenken und geben laut einer aktuellen Umfrage der Postbank weniger für ihre Geschenke aus als noch im vergangenen Jahr.

Rund ein Fünftel geben die Bundesbürger in diesem Jahr dabei laut der aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank weniger aus als noch 2012. Im vergangenen Jahr lag der durchschnittliche Wert an Geschenken noch bei etwa 250 Euro, in diesem Jahr liegt dieser Betrag nur noch bei 200 Euro – und dies obwohl gerade die Gehaltssteigerungen für ein Mehr an Geld gesorgt haben und damit eigentlich auch einen höheren finanziellen Spielraum beispielsweise auch für Weihnachtsgeschenke bieten würden. Laut der Umfrage gibt nur noch jeder Achte (= 12,6 Prozent) 400 Euro und mehr für Weihnachtsgeschenke aus in 2013, im vergangenen Jahr waren dies noch 16,9 Prozent und damit jeder Sechste.

Zu erwartendes “PLUS” im Vergleich zu 2012

Nichts ändert sich indes an der Kaufbereitschaft der Bundesbürger in der Vorweihnachtszeit, was den Schluss zulässt, dass die Menschen sich lieber mehr selbst beschenken als andere. Dies sieht auch Ralf Palm von der Postbank ähnlich: “Statt ihre Familie und ihre Freunde zu beglücken, scheint es eine wachsende Zahl Bundesbürger zu geben, die sich lieber selbst eine Freude machen möchten. Wir erwarten, dass die Umsätze des Einzelhandels im Weihnachtsgeschäft 2013 auf mehr als 80 Milliarden Euro klettern werden”, meint Ralf Palm. Und: “Dies bedeutet ein Plus von gut 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.”

Weiter wächst auch die Zahl der Geschenkeverweigerer. Während 2012 noch nur sieben Prozent der von Emnid für die Postbank befragten Bundesbürger kein Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben wollten, waren dies 2013 bereits 8,8 Prozent. Dabei die Nase vorn haben die Westdeutschen, von denen sich 9,8 Prozent dem Schenken verweigern, bei den Ostdeutschen sind dies nur 4,4 Prozent. Dabei sagten laut Umfrage 19,8 Prozent und damit fast jeder fünfte Haushalt mit einem Nettoeinkommen von über 2.000 Euro Nein zum Schenken an Weihnachten 2013.

Interessant ist bei der aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank vor allem eines: glaubt man der ganzen Werbung für Kredite, müsste eigentlich gerade im Weihnachtsgeschäft der Kauf auf Pump boomen. Dem ist jedoch nicht so, nur 0,7 Prozent der Befragten nehmen einen Kredit auf oder überziehen für den Geschenkekauf ihr Girokonto. 54,1 Prozent bezahlen die Geschenke laut Postbank aus den laufenden Einnahmen, gespart haben für den Kauf der Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr 23,8 Prozent. 7,3 Prozent bezahlen die Weihnachtsgeschenke von ihrem Weihnachtsgeld. Dabei sparen Frauen mit 28,7 Prozent häufiger als Männer mit 18,8 Prozent, von den Westdeutschen legen nur 21,9 Prozent Geld für die Geschenke zurück, bei den Ostdeutschen sind dies hingegen 32,6 Prozent.

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