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Treibt Erdogan die Türkei ins wirtschaftliche Aus?

09. Januar 2014 –

Die Türkei boomte und boomte und wurde damit zum Wegweiser für die gesamte Welt, wie es funktionieren kann, ein Land im weltwirtschaftlich schlechten Umfeld konjunkturell nach vorne zu bringen. Doch nun dreht sich der Wind. Die Ausbrüche von Ministerpräsident Erdogan, die in der blutigen Zerschlagung von Unruhen gipfelten und der aktuelle Korruptionsskandal in der Türkei, bringen das Land wirtschaftlich zum Wanken. Das zeigt sich auch in der Währung des Landes. In dieser Woche kam dann der richtig heftige Paukenschlag, die Türkische Lira verlor gegen den US Dollar so sehr, dass die türkische Währung auf den tiefsten Stand aller Zeiten rutschte.

Der USD stieg indes auf einen neuen Rekordstand von 2,19 Lira, ein Ende der Krise ist damit wohl noch lange nicht in Sicht. Dazu kommt die Aussicht der Ratingagenturen, die nicht besonders rosig ist. Fitch hält die Kreditwürdigkeit der Türkei derzeit nur noch bei „BBB-“ und damit nur noch eine einzige Stufe über dem von vielen Staaten gefürchteten Ramschniveau. Und machte klar, dass das nicht das Ende vom Lied der schlechten Einstufung des Landes sein könnte. „Wenn der Korruptionsskandal andauert, könnte das die Regierung schwächen und ihre Fähigkeit untergraben, rechtzeitig politische Maßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftliche Stabilität aufrechtzuerhalten.“, wird die Ratingagentur dabei von der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ zitiert.

Für die Türkei geht es dabei ums Ganze. Nicht nur innenpolitisch sind das ganze Verhalten von Recep Tayyip Erdogan sowie der Korruptionsskandal langsam wahre Desaster. Auch nach außen hin zeigt dies keine gute Wirkung mehr. Dies führt natürlich dazu, dass sich Investoren aus dem noch vor einigen Monaten wirtschaftlich stabilen Land zurückziehen, da die Unsicherheiten im Innern immer größer werden. Weitere Einbußen der Türkischen Lira könnten damit auf der Tagesordnung stehen, zumal sich der US Dollar im Moment auch dem Euro gegenüber sehr stark zeigt. Und: der Einbruch der Lira und die weitere Entwicklung könnten sogar dazu führen, dass der eine oder andere Investor möglicherweise damit beginnen wird, gezielt gegen die türkische Währung zu wetten, was dieser natürlich im schlimmsten Falle noch weiter schaden könnte.

Privatanleger, die auf Währungen setzen und auf die Entwicklung von Währungspaaren setzen wollen, können dies mittels Forex tun. Forex ist die Abkürzung von Foreign Exchange Market, dem Devisenhandel. Dort kann mittels so genannter Forex-Broker Geld auf bestimmte Währungen oder auf Binäre Optionen im Bereich Währungspaare gesetzt werden. Dabei werden zwei verschiedene Währungen, beispielsweise der USD und die Lira gegeneinander gesetzt, wer dann auf die richtige Währungsentwicklung setzt, der ist der Sieger. Aber wie immer bei solchen Risikoanlagen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man im schlechten Falle, wenn man auf die falsche Währung setzt, alles verlieren kann. Genau deshalb ist es sinnvoll, die Anlage in Devisen nicht gleich mit echtem Geld zu versuchen, sondern erst ein kostenloses Forex-Demokonto zu eröffnen, um das Ganze erst einmal in Ruhe und vor allem ohne Geldverlust auszuprobieren. Mehr Infos über Forex und solche Demokonten finden Sie beispielsweise hier.

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