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News / Wirtschaft

GfK-Konsumklimastudie für Deutschland im Januar 2014 mit deutlichem Anstieg

29. Januar 2014 –

Es geht weiter bergauf mit dem Konsum in Deutschland, wie die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für Januar 2014 zeigen. Die heute veröffentlichten Zahlen des Marktforschungsinstituts zeigen, wie hoch die Anschaffungsneigung bleibt, und wie hoch auch die Konjunkturerwartung wie auch die Einkommenserwartung hierzulande ist.

Die Einkommensaussichten sind dabei laut GfK sogar auf ein 13-Jahres-Hoch gestiegen, was eine klare Folge des fünften Anstiegs in Folge der Konjunkturerwartung ist. Die Anschaffungsneigung indes übertrifft ihr Sieben-Jahres-Hoch sogar nochmals, das im Dezember 2013 erreicht wurde.

Doch wo viel Licht ist, da ist auch immer Schatten, und dies bedeutet vor allem eines: „Der deutliche Anstieg des Konsumklimas wird auch durch ein neuerliches Abrutschen der Sparneigung gestützt.“, wie GfK in der heutigen Presseerklärung zu den Ergebnissen der aktuellen GfK-Konsumklimastudie schreibt.

Für Februar 2014 prognostizieren die Nürnberger Marktforscher für den Gesamtindikator Konsumklima 8,2 Punkte nach revidiert 7,7 Punkten im Januar, wie GfK bekanntgab. Der Aufschwung in Deutschland nimmt damit auch nach Ansicht der Bürger hierzulande weiter an Fahrt auf, was zugleich die guten Konjunkturprognosen der Ökonomen stützt, die für dieses Jahr ausgegeben wurden und die einen Anstieg von 1,5 und 2 Prozent ausgegeben haben. Bereits zum fünften Mal in Folge legte die Konjunkturerwartung nun zu, und dies im Januar mit einem deutlichen Plus von 12 Punkten. Damit steht der Indikator aktuell bei 35,3 Punkten und damit inzwischen mehr als 46 Punkte über dem Wert des Vorjahres. Zugleich wurde damit der höchste Wert seit Juli 2011 erreicht.

Neben der Konjunkturerwartung, die deutlich gestiegen ist, gibt es auch bei der Einkommenserwartung der Verbraucher in Deutschland ein klares Plus von 6,7 Punkten, wodurch der Indikator auf 46,2 Punkte gestiegen ist. Zuletzt lag der Zähler im Januar 2001 höher, damals hatte er auf 49,4 Punkten gelegen.

Und auch die Anschaffungsneigung legt klar zu. Zuletzt war sie vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer im Januar des Jahres 2007 höher gewesen. Das Sieben-Jahres-Hoch aus dem Vormonat wurde nochmals um 3,9 Punkte übertroffen. Inzwischen liegt der Indikator damit in diesem Bereich auf 50 Punkten.

Bei der Sparneigung sieht es indes schlecht aus. Die Zinsen für sichere Geldeinlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Sparbücher liegen auf einem für viele unattraktiven Niveau, und die Bürger tragen ihr Geld lieber vermehrt in den Handel, als es zur Bank zu tragen. Damit kommt es zu Deutschland auch immer mehr zu einer Wende, die so wohl niemand erwartet hätte: aus dem Volk der Sparer wird ein Volk der Konsumenten. Und egal ob Finanzkrise oder Eurokrise: in den vergangenen Jahren wurden die Deutschen immer konsumfreudiger. Dies kann natürlich auch an dem mangelnden Vertrauen in die Banken liegen, aber auch möglicherweise daran, dass es durch das Onlineshopping inzwischen weit mehr Möglichkeit des Kaufens gibt – und natürlich wohl auch aufgrund der Tatsache, dass sich gerade die größeren Innenstädte immer mehr Gedanken darüber machen, wie sie attraktiver für Bürger und damit zugleich auch für potentielle Kunden wie auch Händler werden.

Statistik: GfK-Konsumklima-Index von Februar 2013 bis Januar 2014 und Prognose für Februar 2014 | Statista
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