Logo
DenizBank Festgeld Standard 468x60


News

Ist Ökostrom wirklich zu teuer?

05. Februar 2014 –

In einer aktuellen CHECK24 Kundenbefragung, die von der Hochschule Fresenius durchgeführt wurde, zeigt sich ein klares Bild: 42 Prozent der Befragten halten Ökostrom für zu teuer. Doch ist Ökostrom wirklich zu teuer, oder ist dies nur etwas, was in unseren Vorurteilen herumgeistert, was in der Realität jedoch gar keinen Bestand hat?

Für die 42 Prozent der CHECK 24 Energiekunden, die befragt wurden, kommt deshalb kein Wechsel in einen Ökostromtarif in Frage, da sie Ökostrom für teurer als konventionellen Strom halten, so das Vergleichsportal. Zudem gaben 79 Prozent der Befragten an, dass sie nicht bereit sind, für Ökostrom einen Aufpreis zu bezahlen. Doch immerhin ein Drittel der von der Hochschule Fresenius Befragten gab an, bereits Ökostrom zu beziehen. Ein weiteres Drittel kann sich eventuell vorstellen, in einen Stromtarif mit Ökostrom zu wechseln.

Interessant ist dabei jedoch ein Fakt, der in der Umfrage auch zum Tragen kommt. „In allen 50 größten deutschen Städten gibt es aber mindestens einen nachhaltigen Ökostromtarif, der günstiger ist als die Grundversorgung“, so CHECK24. In der Spitze kann eine Familie hierbei sogar bis zu 438 Euro im Jahr sparen durch den Wechsel vom konventionellen Stromtarif hin zum Ökostrom.

Für viele Verbraucher wird sich nun die Frage stellen, ob es nicht wirklich endlich Sinn macht, sich nach einem Stromanbieter umzusehen, der günstigen Ökostrom anbietet und diesen dann statt des mitunter dann eben doch teureren konventionellen Strom zu beziehen. Hier kommt dann nicht nur der Nachhaltigkeitsfaktor zum Tragen, sondern auch der Sparfaktor – und dieser kann mitunter durchaus immens sein, wie die genannte Summe zeigt.

Doch nicht nur wegen des mitunter günstigeren Ökostroms kann sich ein Wechsel des Stromanbieters lohnen. Auch wer beim herkömmlichen Strom bleiben will, hat durchaus gute Chancen, über einen Stromvergleich einen günstigeren Anbieter zu finden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass man sich nicht mit vermeintlichen Bonusangeboten locken lässt und auch keine Vorauszahlung über mehrere Monate macht, sondern der jeweilige Energieversorger nur monatliche Abschlagszahlungen will. Auch von Kautionszahlungen sollte abgesehen werden. Wie die Pleiten gleich mehrerer Stromdiscounter (TelDaFax und Flexstrom) in der Vergangenheit gezeigt haben, bleiben die Stromkunden sonst auf ihrem bezahlten Geld sitzen, müssen jedoch dann dem neuen Stromanbieter, meist der Grundversorger, trotzdem Abschlagszahlungen für die Stromlieferung überweisen.

Kommentare sind geschlossen.




Copyright © 2009 – finanznachrichten.info – Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung untersagt.

Sitemap  –  Kontakt  –  Impressum

CC