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Metro-Bank bringt frischen Wind auf den britischen Privatbankenmarkt

30. Juli 2010 –

Seit dem 29. Juli 2010 ist Großbritannien um eine Privatbank reicher. Zeit wurde es, immerhin war die Eröffnung des letzten Geldhauses in privater Hand 100 Jahre her. Hinter der neu eröffneten Metro-Bank stehen zahlreiche Geschäftsleute, unter ihnen auch Vernon Hill, der bereits im Jahr 1973 den US-Bankenmarkt um die Commerce Bank bereicherte. Das Konzept, die Filialen sieben Tage die Woche zu öffnen, stieß zwar auf den Zuspruch der Kunden, die Konkurrenz war allerdings nicht so begeistert. 

Diesen Full-Time-Service möchte die Metro-Bank jetzt auch im United Kingdom etablieren. Eine Kontoeröffnung soll nur 15 Minuten in Anspruch nehmen. Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, will die Metro-Bank in den nächsten zehn Jahren 220 Filialen eröffnen. Vor allem die großen Bankenhäuser wie HSBC, Barclays, Lloyds und Royal Bank of Scotland (RBS) haben den Bankensektor in Großbritannien für sich eingenommen und werden deshalb mit Vorwürfen konfrontiert, eine Art Oligopol zu bilden und aufgrund dieser Stellung zu hohe Gebühren zu fordern. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich der britische Privatbankenmarkt in den kommenden Jahren verändern. Verschiedene große Finanzmanager haben bereits die Gründung eines neuen Geldhauses angekündigt. Ebenfalls Interesse, in den Bankensektor mit einzusteigen, bekundete der Unternehmer Richard Branson (Virgin-Gruppe).

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