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Versicherung

Rentenversicherung geht mit dickem Finanzpolster ins Jahr 2012

23. Dezember 2011 –

Immer dann, wenn man denkt, die Rentenversicherung, wie es sie heute gibt, sei am Ende – kommt wieder eine Nachricht, die viele erstaunt. Im kommenden Jahr sinkt der Rentenbeitrag von 19,9 Prozent auf 19,6 Prozent. Für viele doch ein Grund, sich Sorgen zu machen, ob die niedrigeren Renteneinzahlung die Last vieler Rentner stemmen kann. Doch heute der Paukenschlag: die Rentenversicherung geht mit dickem Finanzpolster ins Jahr 2012!

Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, hat sich die Nachhaltigkeitsrücklage der Gesetzlichen Rentenversicherung hat sich im November auf 23,2 Milliarden Euro erhöht. Dies ist eine der höchsten Reserven, welche die Rentenversicherung seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland je hatte. Lediglich ein einziges Mal war die Summe, die als eiserne Reserve in der Rentenkasse lag, im Jahr 1992. Damals hatte sie, aufgrund der Wiedervereinigung, bei 25 Milliarden Euro gelegen. Diese Summe konnte die Rentenversicherung auf Ende dieses Jahres sogar noch übertreffen. Laut der Rechnung der 23,2 Milliarden Euro hat die Nachhaltigkeitsrücklage innerhalb eines Monats gleich vier Milliarden Euro dazugewonnen. Falls ein ähnlicher Wert im Dezember erwirtschaftet werden kann, ist ein neuer Reserven-Rekord bei der Gesetzlichen Rentenversicherung erreicht.

Vor allem das Weihnachtsgeld hat für ein Anziehen bei der Rentenversicherung gesorgt, aber auch steigende Löhne und Gehälter sowie eine immer noch boomende Konjunktur in Deutschland. Nur: allein auf die Gesetzliche Rentenversicherung sollte man sich jedoch möglicherweise nicht verlassen. Neben der staatlichen Absicherung durch den Rententopf ist eine private Vorsorge für das Alter nahezu unerlässlich. Denn eine hohe Reserve der Gesetzlichen Rentenversicherung bedeutet nicht zugleich, dass die Renten auch entsprechend steigen. Wer private Altersvorsorge betreibt, ist im Rentenalter meist deutlich besser gestellt. Wie genau man vorsorgt, dies ist oft Geschmackssache. Die einen setzen auf die Riester Rente, die von anderen heftig diskutiert wird, wiederum andere setzen auf Sachanlagen wie eigene Immobilien als Geldanlage, um sich für das Alter und den Ruhestand abzusichern. Vor allem der Immobilienmarkt boomt zurzeit sehr, und da Baufinanzierungen und Immobilienfinanzierungen derzeit immer noch günstig zu haben sind, liegt die Überlegung nahe, jetzt bei gutem Einkommen über die Anschaffung eines Eigenheims nachzudenken, damit man später von der Rente noch mehr hat – und keine Miete mehr bezahlen muss.

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