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Versicherung

Vorsicht in der Karnevalszeit: Alkohol kann Versicherungsschutz kosten

02. Februar 2012 –

Gerade in den Karnevalshochburgen geht es in diesem Monat wieder hoch her, wenn die Narrenzeit beginnt. Doch nicht jeder hat nur Freude beim Karneval – und der wirkliche Kater kommt oft erst später, wenn die Versicherung nur einen Teil oder gar nicht zahlt. Was viele der Karnevals- und Fasnachtsfeiernden oftmals vergessen: Alkohol kann den Versicherungsschutz kosten, manchmal nur teilweise, und manchmal sogar ganz. Und dabei ist es dann auch meist egal, um welche Versicherung es sich handelt, die Kaskoversicherung für das Auto, die Private Haftpflichtversicherung oder die Unfallversicherung: Schäden, die durch Alkoholeinfluss zustande kommen, sehen die meisten Versicherungen nicht gerne, und kürzen dann entsprechend die Leistungen zur Schadensübernahme.

Das bedeutet, Versicherte sollten in der Karnevalszeit besondere Vorsicht walten lassen, um am Ende nicht nur den Schaden zu haben, sondern auch noch auf den Kosten dafür sitzen zu bleiben. Dies gilt auch für Schlägereien, die im Rausch zustande kommen. Der Versicherungsschutz für Schäden fällt flach, sobald eine Attacke beabsichtigt und bewusst getätigt wurde. Entschädigungsansprüche, die durch die Schlägerei auf der Opferseite entstehen, werden dann nicht von der Haftpflichtversicherung des Täters übernommen – diese müssen selbst getragen werden. Und: dies gilt auch für Entschädigungsansprüche, die aus den Folgen der Schlägerei entstehen!

Gleiches gilt, wenn unter Alkoholeinfluss oberhalb der Promillegrenze mit dem Auto oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Kommt es dadurch zu einem Schaden, kann dies je nach Situation sogar zum völligen Verlust des Versicherungsschutzes führen. Deshalb gilt: das Auto wie auch das Fahrrad am besten zuhause lassen, wenn es zum närrischen Treiben geht – und für die Heimfahrt dann lieber auf den öffentlichen Nahverkehr oder auf das Taxi umsteigen. Denn selbst Letzteres kommt immer noch um ein Vielfaches günstiger als die Kosten, die im Schadensfall selbst gezahlt werden müssen, wenn die Promillegrenze missachtet wird.

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