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Versicherung

Gesetzliche Krankenkassen 2011 mit fast zehn Milliarden Überschuss

12. April 2012 –

Den Gesetzlichen Krankenkassen geht es gut. Wie bereits erwartet wurde, konnte im vergangenen Jahr ein hoher Überschuss erwirtschaftet werden. Mit fast zehn Milliarden Euro Finanzierungsüberschuss steht die Gesetzliche Krankenversicherung damit hervorragend aufgestellt da. Zwar stiegen die Ausgaben um 2,2 Prozent – dafür stiegen die Einnahmen um gleich mal 5,5 Prozent. Unter dem Strich entstand dabei ein Überschuss von 9,3 Milliarden Euro für die GKV.

Durch die hohen Überschüsse werden die Diskussionen um die Senkung der Krankenkassenbeiträge wohl erneut aufbranden. Denn den Krankenkassen geht es damit finanziell gut, aber es ist dabei die Frage, ob das hohe Finanzpolster auch die Versicherten in der GKV erfreuen wird. Denn: von Beitragsrückerstattungen ist bislang nicht die Rede, obwohl diese durchaus längst fällig sind. Einen Vorteil haben die hohen Überschüsse der Gesetzlichen Krankenkassen jedoch auf jeden Fall. Durch sie ist die Finanzierung der Kassen erst einmal gesichert und die Krankenversicherungen sind flächendeckend nicht mehr auf das Berechnen der Zusatzbeiträge angewiesen. Diese Erleichterung trifft jedoch nur die gesetzlich Versicherten, die in der Zwischenzeit die Krankenkassen Zusatzbeiträge berappen mussten. Alle anderen gehen hinsichtlich einer Ersparnis durch den Finanzierungsüberschuss leer aus.

Der Überschuss des Jahres 2010, der bei 3,5 Milliarden Euro lag, wurde im vergangenen Jahr deutlich übertroffen. Als Gründe nannte das Statistische Bundesamt heute bei der Vorstellung der Zahlen der Sozialversicherung 2011 vor allem das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz und das GKV-Finanzierungsgesetz – beide Gesetze traten am 1. Januar 2011 in Kraft.

Eine Antwort zu “Gesetzliche Krankenkassen 2011 mit fast zehn Milliarden Überschuss”

  1. Manfred Müller sagt:

    Ich persönlich bin der Meinung, dass die Kassen, die ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge aus der Tasche gezogen haben, diese komplett zurück zahlen sollten. Insbesondere den Rentnern, denen diese Zusatzbeiträge nicht von
    der Steuer absetzen konnten, von den Ersatzkassen großzügig vorgeschlagen worden ist. Ich sehe diesen Zusatz-
    beitrag als ungerechtfertigte Bereicherung an. Andererseits, was sind das für Manager, Vorstände, denen nicht
    klar war, dass sie tausende von Mitgliedern verlieren, wenn nicht alle Kassen gleich verfahren. Hier ist mal wieder
    typisch, die Gier der Realität zum Opfer gefallen. Ich bin am 1. 4. 2012 60 Jahre Mitglied der
    Deutschen Angestellten Krankenkasse. Auf eine diesbezügliche Reaktion warte ich bis Heute. Teilweise habe ich
    erhebliche Beiträge gezahlt, da ich Zeitweise selbständig war. Meine ganze Familie hatte ich bei der DAK versichert und zwar teilweise zahlende Mitglieder. Bis vor Kurzem habe ich, aufgrund der langen Zugehörigkeit
    nicht über einen Wechsel nachgedacht Aber nun, Loyalität scheint nicht mehr modern zu sein. M.Müller




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