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Versicherung

Versicherungen: Sind Unisex-Tarife wirklich besser?

25. Juni 2012 –

Die Versicherungskonzerne müssen ihre Tarife bis zum 21. Dezember 2012 umstellen. Bislang gab es in zahlreichen Versicherungsbereichen geschlechterabhängige Tarife, dies muss sich jedoch bis zum vom Gesetzgeber vorgegebenen Stichtag ändern.

Danach dürfen Versicherungstarife nur noch geschlechterunabhängig sein, was sich bei den verschiedenen Versicherungen ganz unterschiedlich auswirkt – was mal für die einen gut ist, bspw. bei Rentenverträgen, ist das andere Mal für die anderen gut, zum Beispiel bei der Kfz-Versicherung.

Bereits jetzt basteln die Versicherungen an den entsprechenden Verträgen für die Unisex-Tarife. Dabei gilt es dann jedoch für die Versicherten, noch genauer hinzusehen als bisher. Denn: bislang fehlt es dabei sowohl an der Vergleichbarkeit als auch an der Übersicht bei den neuen Tarifen. Mit dieser Kritik werden die Versicherer auch leben müssen. Nach der Reform des Versicherungsgesetzes wurden immer neue Schlupflöcher gefunden, damit es den Versicherten immer schwerer wird, Verträge zu verstehen und auf die Konditionen hin zu vergleichen.

Während es bei Ratenkrediten und der dazu gehörigen Verbraucherkreditrichtlinie klare Regelungen gibt, fehlen diese bislang bei Versicherungen – der Gesetzgeber hat hiermit deutlichen Handlungsbedarf, wenn die Übergang zu Unisex-Tarifen in Sachen Verbraucherschutz nicht verschlafen werden soll.

Noch aber gibt es genug Versicherungen, bei denen der Unisex-Tarif und damit der geschlechterunabhängige Versicherungsvertrag keine Rolle spielen. Bis 20. Dezember 2012 wird es sie wohl immer noch geben, die geschlechterspezifischen Versicherungstarife, nur werden sie immer weniger werden im Laufe der Zeit.

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