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Versicherung

Karriere und Familie – Gerade Frauen sind oftmals unterversichert

22. August 2012 –

Frauen wollen, sollen bzw. müssen heutzutage zwei Dinge unter einen Hut bringen: Beruf (Karriere) und Familie. Dies gilt natürlich ebenso für Männer. Doch gerade der berufliche Lebenslauf berufstätiger Frauen verläuft in den meisten Fällen weniger geradlinig, als dies wiederum bei den Männern der Fall ist. Der Grund: Familienbedingte Unterbrechungen sind häufig und Teilzeitarbeit wegen der Kinder über längere Zeiten hinweg nicht selten.

Dies alles hat aber nachhaltige Folgen – nicht nur für die Karriere, sondern vor allem für Altersversorgung und Risikoabsicherung. Und in den meisten Fällen verlassen sich die Frauen nur auf die Vorsorge durch ihren Mann. Kommt es dann zur Trennung (Hinweis des Autors: nicht zum Tod!!!), erleben die Frauen herbe Verluste. Zwar bekommen die meisten aus der gesetzlichen Rente ihres Mannes einen Versorgungsausgleich, von seiner Lebensversicherung erhalten sie aber nur die Hälfte des aktuellen Zeitwertes.

Auch hier der Nachteil: Gerade die letzten Jahre, die für eine hohe Rendite dieser Anlage wichtig sind, kommen ihnen nicht zugute. Wird die Lebensversicherung dann noch aufgelöst, erhalten Frauen sogar nur den wesentlich niedrigeren Rückkaufswert ausgezahlt (siehe dazu den Ratgeber auf Lebensversicherung-verkaufen.net). Und falls sie selbst Ende 40 noch eine eigene Renten- oder Kapital-Lebensversicherung abschließen wollen, dann werden wiederum wegen des höheren Alters auch höhere Risikobeiträge fällig.

Aus dieser Sichtweise heraus können sich Frauen nicht früh genug absichern. Rechtzeitige Vorsorge ist also angesagt, aber auch die Bausteine hierfür müssen stimmen. Zum einen gilt es daher, die Altersvorsorge abzusichern. Dies geschieht am besten mit einer Renten- oder Kapitallebensversicherung vorteilhafter sind aber Fondspolicen, da hiermit wesentlich höhere Erträge erwirtschaftet werden. Zum anderen sichert eine garantiert steigende Berufsunfähigkeitsversicherung gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die optimale Absicherung bei Krankheit. Dies geschieht durch eine private Krankenvollversicherung. Für gesetzlich Krankenversicherte sollte zumindest eine private Krankenzusatzversicherung für stationäre Behandlungen im Krankenhaus abgeschlossen werden. Dagegen ist für die Mehrkosten bei Krankheit, etwa durch eine Haushaltshilfe oder durch Verdienstausfall bei selbständigen Frauen, eine Krankentagegeldversicherung äußerst sinnvoll. Der Ratgeber auf pkv-infos.net zeigt Ihnen, welche Möglichkeiten es dabei gibt.

Eine Antwort zu “Karriere und Familie – Gerade Frauen sind oftmals unterversichert”

  1. Sandra Maier sagt:

    Die Realität zeigt es immer wieder: Familie und Beruf sind in Deutschland für Frauen nur schwer miteinander zu vereinbaren. Tagtäglich vollziehen Frauen einen Spagat zwischen privaten und beruflichen Anforderungen und am Ende stehen sie (z.B. in Bezug auf Renten- und Krankenversorgung) schlechter da als Männer. Eine interessante Debatte zu dem Thema kann man hier nachlesen. http://bit.ly/O9lBBm




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