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Versicherung

Wird der Wechsel in die PKV in Zukunft schwerer werden?

11. September 2012 –

Die Sozialversicherung in Deutschland steht erneut vor einem Wandel. Während die Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung auf das kommende Jahr sinken, könnte auch die Krankenversicherung vor gleich mehreren Änderungen stehen. Inzwischen sind sowohl die Abschaffung der Praxisgebühr als auch die Rückkehr der Beitragsautonomie der Krankenkassen im Gespräch.

Ebenfalls kommen könnten eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und eine Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze (deren Entwicklung in den letzten Jahren finden Sie hier und hier). Letztere entscheidet darüber, ab welchem Bruttoeinkommen es einem Angestellten möglich ist, statt sich in einer Gesetzlichen Krankenkasse versichern zu müssen, in einer Privaten Krankenversicherung Mitglied sein zu können.

Durch die höhere Versicherungspflichtgrenze könnte in Zukunft den Wechsel in die Private Krankenversicherung deutlich erschwert werden. Laut Medienberichten soll die neue Pflichtgrenze für die Gesetzliche Krankenversicherung statt wie bisher 50.850 Euro auf ab kommendem Jahr 52.200 Euro angehoben werden. Damit würde zahlreichen Angestellten der Versicherungswechsel von der GKV in eine Private Krankenversicherung in Zukunft verwehrt bleiben.

Nicht betroffen hingegen sind davon Selbständig und freiberuflich Tätige (siehe dazu auch den Ratgeber auf http://www.pkv-vergleich.net/private-krankenkasse/wer-kann-in-die-pkv/). Für sie gilt zwar nach wie vor die Versicherungspflicht in einer Krankenversicherung, sie haben jedoch die Wahlfreiheit zwischen Gesetzlicher Krankenkasse und PKV.

In den letzten Jahren kam es fast immer zu einem Anstieg der Versicherungspflichtgrenze. Durch die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Sozialversicherung werden Gutverdiener zudem ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen für ihre Beiträge. Angestellte, die aktuell über der Versicherungspflichtgrenze liegen, im kommenden Jahr aber darunter, haben deshalb nicht mehr viel Zeit, wenn sie in die Private Krankenversicherung wechseln möchten. Ab Januar 2013 wird ein Wechsel dann aller Voraussicht nach aufgrund des dann zu niedrigen Bruttogehalts nicht mehr möglich sein.

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