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Versicherung

Krankenkassen: Keine Praxisgebühr ab 2013 aber höhere Zuzahlungen

19. Dezember 2012 –

Die Nachricht von der Abschaffung der Praxisgebühr ab 2013 hat viele gesetzlich Krankenversicherte sehr erfreut, dennoch wird es im kommenden Jahr kaum günstiger werden für Versicherte in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Praxisgebühr wird es ab Januar nicht mehr geben, dafür drohen höhere Zuzahlungen für Medikamente und auch Heilbehandlungen.

Laut Medienberichten sollten den Versicherten so im kommenden Jahr Zuzahlungen von bis zu 3,5 Milliarden Euro drohen. Das Problem stellt sich dabei auch einfach dar: zwar fällt die Praxisgebühr nach zahlreichen Diskussionen endlich weg, aber das deutsche Gesundheitssystem wird hierzulande nicht günstiger, sondern Jahr für Jahr deutlich teurer. Dies wollen die Krankenkassen natürlich nicht alleine tragen und geben einen Teil der Kosten an ihre Versicherten weiter, durch Zuzahlungen für bestimmte Arzneimittel und Behandlungen wie auch Hilfsmittel.

An einer solchen Nachricht werden privat Krankenversicherte wohl eher eine Freude haben. Sie mussten bislang noch keine Praxisgebühr bezahlen und Zuzahlungen fallen bei einer Privaten Krankenversicherung nur dann an, wenn bestimmte Versicherungsleistungen nicht im Versicherungsvertrag bzw. dem entsprechenden PKV-Tarif enthalten sind. Wer sich privat versichert kann damit bereits vor dem Abschluss einer Krankenversicherungsvertrags überprüfen, welcher Vertrag für sie in Frage kommt, damit neben den reinem Versicherungsvertrag nicht noch zusätzliche Kosten wie Zuzahlungen auf sie zukommen.

Der Wechsel in eine Private Krankenversicherung ist damit nach wie vor durchaus attraktiv, vor allem dann, wenn bestimmte Leistungen von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht, nicht mehr oder nur mit Zuzahlung der Versicherten übernommen werden. Natürlich ist nicht jeder Tarif in der PKV gleich gut, doch gerade für Selbständige kann sich der Wechsel von einer Gesetzlichen Krankenkasse in eine Privatversicherung durchaus lohnen. Hier gilt es jedoch nach wie vor, die Tarifdetails genau durchzulesen und auch einen PKV-Vergleich wie etwa auf http://www.pkv-vergleich.net/pkv-vergleich/ möglich, durchzuführen, bevor es zu einem Vertragsabschluss mit der neuen Krankenversicherung kommt.

Billigtarife, wie es sie früher gab, wird es hingegen 2013 kaum mehr in der PKV geben. Immer mehr Krankenversicherer sind dazu übergangen, die billigen Tarife aus ihrem Angebot zu streichen. Dies mag zwar dem einen oder der anderen nicht so ganz gefallen, doch wer realistisch ist, der weiß durchaus, dass ein Versicherungstarif für beispielsweise 55 Euro im Monat kaum eine gute und vor allem umfassende Krankenversicherung bedeuten kann.

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