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Versicherung

Pflege-Bahr: Versicherungen starten mit neuen Policen zur Pflegezusatzversicherung

07. Januar 2013 –

Es ist soweit, Pflege-Bahr ist da – und nach und nach kommen sie langsam auch, die Pflege-Bahr Versicherungen starten mit neuen Policen zur Pflegezusatzversicherung, die staatlich gefördert wird. Dies berichtet aktuell die unabhängige Stiftung Warentest, die dann auch gleich noch die ersten Policen von Barmenia und HUK-Coburg einem Test unterzogen hat. Versichern kann sich mit einer Pflege-Bahr Pflegezusatzversicherung dabei jeder Volljährige, um die staatliche Förderung von 60 Euro zu erhalten, müssen mindestens 10 Euro monatlich aus eigener Tasche in die private Pflegeversicherung eingezahlt werden. Eine Einberechnung des Einkommens zur Festlegung der Förderungssumme gibt es bei der von Bundesgesundheitsminister Bahr initiierten Pflegezusatzversicherung im Gegensatz zur Riester Rente nicht.

Wie bei vielen anderen Versicherungen auch ist die Höhe des Beitrags abhängig vom Alter des Versicherten sowie der Versicherungssumme, über welche die Pflege-Bahr-Versicherung abgeschlossen werden soll. Je jünger jemand ist, desto weniger Geld muss er auf der einen Seite in die Pflegezusatzversicherung einzahlen, erhält aber auf der anderen Seite natürlich umso mehr an Geld in der jeweiligen Pflegestufe.

Wichtig ist dabei jedoch, dass in den meisten Fällen eine solche private Pflegeversicherung, die auch noch staatlich gefördert wird, erst ab dem 6. Jahr überhaupt in die Auszahlung bzw. die Leistungszahlung geht. Die ersten fünf Jahre sind in der Regel, so schreibt es auch die Stiftung Warentest, Wartezeit.

Die Tarife von Barmenia und Huk-Coburg unterscheiden sich deshalb nur leicht im Beitrag und in der Pflegeabsicherung. Beispiel an einem 30 jährigen: laut Stiftung Warentest erhält der Versicherungsnehmer mit einem Versicherungsvertrag, bei dem er monatlich 15 Euro einzahlt, bei der Barmenia in der Pflegestufe III 828,72, bei der Huk-Coburg hingegen nur 815,22 Euro. Bei einem 50 jährigen steigt sowohl der Beitrag wie auf der anderen Seite dann auch die Summe sinkt, welche die Pflegezusatzversicherung für ihn aufbringt.

Hier zeigt sich interessanterweise jedoch ein umgekehrtes Bild. Während er bei der Barmenia 24,78 Euro monatlich aufbringen muss, um eine Leistung von 600 Euro zu erhalten in Pflegestufe III, muss er für die gleiche Leistung bei der Huk-Coburg nur 22,22 Euro aufbringen. Ein Vergleich der Pflegezusatzversicherungen im Rahmen der staatlichen Förderung durch Pflege-Bahr kann sich deshalb lohnen, auf die Jahre hin gesehen rechnen sich solche Unterschiede durchaus.

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