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Wirtschaft

Keine Bankenabgabe für Griechenland-Rettung?

21. Juli 2011 –

Sie war im Gespräch, die Bankenabgabe und eine mögliche Finanzsteuer, zur Rettung des hoch verschuldeten Griechenlands. Heute findet deshalb auch ein EU-Krisengipfel statt, um endlich eine wirkliche Lösung für das Mittelmeer-Land zu finden. Eine Möglichkeit war es, eine Abgabe für die Banken einzuführen, die griechische Staatsanleihen halten und damit an der Verschuldung des Landes mitverdienen. Nun ist die Abgabe wohl schon vor der Beendigung des Krisengipfels vom Tisch.

Dies ließ zumindest Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker verlauten, der nicht mit einer entsprechenden Einigung der Regierungschefs und Finanzminister der Europäischen Union rechnet. Damit bleibt es dabei: die Banken können sich, schon aus eigenem Interesse, an einer Rettung Griechenlands beteiligen, aber sie müssen es nicht.

Damit bleibt fast das Wichtigste bei den griechischen Schulden außen vor, die Gläubiger. Und immer noch ist nicht klar, ob Griechenland tatsächlich gerettet werden kann durch eine neuerliche Finanzhilfe, oder ob vielleicht doch kein Weg an einer Umschuldung vorbei gehen wird.

Die Ergebnisse des EU-Krisengipfels in Sachen Griechenland werden mit Spannung erwartet. Inzwischen wird auch ein Zahlungsausfall des hoch verschuldeten Landes nicht mehr ausgeschlossen, wie mittlerweile das „Handelsblatt“ als Eilmeldung verkündet. Nachdem der Euro im Vorfeld des Krisengipfels erst stieg, legt er jetzt einen Rückwärtsgang ein. Was wird aus Griechenland – und kann die Währungsunion, wie sie heute besteht, noch eine Zukunft haben?

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