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Wirtschaft

Staatspleiten – Problem nur aufgeschoben nicht aufgehoben?

02. August 2011 –

Es ist die Zeit der möglichen Staatspleiten. Nachdem erst Griechenland durch Finanzhilfen gerettet wurde, standen die USA mit dem Rücken zu Wand. Durch das Anheben der Schuldengrenze konnte der Bankrott gerade mal eben so abgewendet werden, doch ist das nur aufgeschoben und nicht aufgehoben?

Die Gefahr von Staatspleiten wird uns immer begleiten in einer Zeit, in der die Einsätze, die getätigt werden, immer größer sind. Wir leben nicht mehr in den Zeiten von "Peanuts", 100 Millionen sind beim Geld inzwischen eine Größenordnung geworden, die im alltäglichen Leben von Banken und Regierungen schon gar keine Rolle mehr spielen.

Die Hypo Real Estate und Griechenland mussten mit Rettungspaketen in dreistelliger Milliardenhöhe gerettet werden, ein Land wie die USA schraubt die Schuldengrenze um 2,4 Billionen US Dollar nach oben – um dann wieder genau das einzusparen, wo der Nerv der Bürger hängt, im sozialen System. Und genau von da kommt eines Tages die nächste Gefahr. Wer nicht in das soziale Netz investiert und Kindern aus armen Familien ermöglicht, eines Tages dieser Armut zu entkommen, der hat ihn verloren, den amerikanischen Traum. Vom Tellerwäscher zum Millionär, das ist ein Mythos, der früher lebte, inzwischen aber nur noch selten möglich ist.

Vielleicht werden die USA nicht in diesem Jahr Pleite gehen, dafür im nächsten oder übernächsten Jahr vor dem gleichen Problem stehen. Die US-Ratingagenturen bleiben dennoch munter bei der Top-Note für das überschuldete Land (eine Übersicht über die möglichen Bonitätsstufen finden Sie hier), während europäische Länder trotz Finanzhilfen munter abgewertet werden. Ein Narr ist´s, wer sich dabei nichts Böses denkt, mag man da nur noch sagen.

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