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Wirtschaft

USA-Schuldenkrise – Leben auf Pump rächt sich nun

03. August 2011 –

Man stelle sich ein Land vor, in dem 70 Prozent der Waren und Dienstleistungen auf Pump finanziert werden – ein Land, dessen Wirtschaft zu genau diesen 70 Prozent auf Pumpkauf angewiesen ist. Jedes andere Land der Welt wäre mit einer solchen Richtung längst pleite gegangen, die USA Schuldenkrise wird nun jedoch verlängert, auch wenn sich das Leben auf Pump langsam aber sicher rächt.

Während es für Unternehmensinsolvenzen und Verbraucherinsolvenzen klare Regeln gibt, ist eine Staatspleite immer noch etwas, was vielen Kopfschmerzen und vor allem auch Angst bereitet. Gerade bei einer solchen Wirtschaftsmacht wie den USA wird im Falle einer Pleite nicht nur der Staat selbst beschädigt, sondern die globale Finanzwelt wie auch die Weltwirtschaft werden unter den Folgen zu leisten haben.

Das Problem dabei ist jedoch: die USA schlagen keine neue Richtung ein, sondern gehen, anders als beispielsweise Griechenland, den gewohnten Weg weiter. Während in Europa kräftig auf die Sparbremse gedrückt wird, heben die USA einfach mal die Schuldengrenze an, um 2,4 Billionen Dollar – eine Summe, die sich kein normaler Mensch mehr vorstellen kann.

Bereits bei Privatpersonen, welche in die Verbraucherinsolvenz müssen, hängen oftmals andere Menschen dran und müssen unter der Überschuldung leiden. Angehörige und Freunde haben oftmals Privatdarlehen gewährt, die im Rahmen einer Privatinsolvenz kaum mehr zurückgezahlt werden können – eine rechtzeitige Umschuldung wurde jedoch entweder verschlafen oder das Problem so lange ausgesessen, bis gar nichts mehr ging außer dem Weg in eine Insolvenz.

Bei den USA ist das Problem, dass das Land dasitzt wie einer, der seine Schulden nicht begleichen kann, aber dennoch munter weiter auf Pump kauft und lebt, und die Konsequenzen seines Handelns verdrängt.

Eine Antwort zu “USA-Schuldenkrise – Leben auf Pump rächt sich nun”

  1. reiner tiroch sagt:

    Und weil das so muter weitergeht, erhalten die USA auch noch rotzfrech von den Ratingagenturen weiterhin ihre AAA im Rating, während diese Europa runterhauen.




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