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Wirtschaft

Eurokrise: Auch im Osten nichts Neues

21. September 2011 –

Griechenland, Irland, Portugal und Spanien sind nicht die einzigen Sorgenkinder der Euro-Zone. Auch in Osteuropa stehen der EU und dem Euro große Herausforderungen ins Haus: In Bulgarien, Slowenien sowie im Baltikum haben ebenso mit einer ins Exorbitante steigenden Auslandsverschuldung zu kämpfen wie der an sich aussichtsreiche Beitrittskandidat Kroatien.

2011: Osterweiterung der Eurokrise

Schenkt man diversen Presseberichten Glauben, dann wurde die Wirtschaftskrise, die im Jahre 2009 ihren Höhepunkt erreicht hat, mit mehr als glimpfliche verlaufenden Folgen allseits gut überstanden. Andererseits überschlagen sich Meldungen aus einer Reihe von EU-Mitgliedsstaaten, die derzeit vom Staatsbankrott ernsthaft bedroht sind. Die aktuelle Situation in Griechenland stellt dabei lediglich die Spitze des Eisbergs dar.

Auch Irland, Spanien und Portugal stehen aufgrund ihrer hohen Auslandsverschuldung, die inzwischen die Konvergenzkriterien des Euro bei weitem übersteigen, mehr als nur an der Kippe. Sorgenkinder sind in dieser Hinsicht vor allem einige die „neuen“ EU-Mitgliedsstatten, die im Rahmen der sogenannten Osterweiterung im Jahre 2004 in die Europäische Union Aufnahme gefunden haben. Insbesondere auf dem Balkan und im Baltikum wird die wirtschaftliche Lage der betreffenden Staaten zusehends prekärer.

Negativbeispiel Griechenland als Vorbild?

Aller Voraussicht nach wird in absehbarer Zeit Kroatien dem negativen Beispiel Griechenlands folgen, das derzeit nur mehr aufgrund der Refinanzierungsmaßnahmen über Kredite, die der europäische Finanzmarkt zur Verfügung stellt, überlebensfähig ist. Während das Land an der Ägäis momentan im Fokus der breiten Öffentlichkeit steht, entwickelt sich in Kroatien die Lage mehr oder weniger unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit.

Gerade deshalb mahnen Experten vor den Konsequenzen, die ein Beitritt Kroatiens in Europäische Union und damit in die Eurozone aller Wahrscheinlichkeit nach sich ziehen wird. Eine gesteigerte Aufmerksamkeit verdienen in dieser Hinsicht auch Slowenien, der nördliche Nachbar Kroatiens, Bulgarien sowie die baltischen Staaten.

Bei diesen Ländern handelt es sich um EU-Staaten, die von nicht getilgten Verbindlichkeiten im Ausmaß von 100 bis 120 % an Auslandsverschuldung gekennzeichnet sind. Der einschlägige Wert für Griechenland liegt derzeit bei 140%. Die Chancen, dass die Betroffenen selbst Herr ihrer in finanzieller Hinsicht schrägen Lage werden, stehen denkbar ungünstig. Als Folge werden die Abhängigkeiten aufgrund der notwendigen Refinanzierung in Zukunft bis dato unbekannte Dimensionen annehmen.

Eine Antwort zu “Eurokrise: Auch im Osten nichts Neues”

  1. filip sagt:

    Schlecht recherchierter artikel!

    Mindestens bei Slowenien muss man sich fragen woher die Informationen stammen.
    Über die Motive und Hintergrunde eines solchen Artikels mag ich kein Urteil fallen.

    Die richtigen Informationen über die Länder deren finanzwirtschaftliche entwicklung etc. findet man z.B. unter:
    http://www.gtai.de oder auch
    http://www.auswaertiges-amt.de

    Für die Redaktion eine neue seriöse quelle, die es zu erkunden gibt.




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