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Wirtschaft

Sparen oder Konsum – lässt die Krise die Verbraucher kalt?

25. Oktober 2011 –

Noch vor ein paar Jahren konnte jeder halbwegs intelligente Mensch prognostizieren, was passiert, wenn eine Krise kommt: die Verbraucher schraubten ihren Konsum zurück und fingen wieder verstärkt an zu sparen. Doch die Zeiten ändern sich – und damit auch die Gewohnheiten der Menschen – die Sparquote sinkt also auch mal wieder.

Inzwischen kommt das Zurücklegen des Geldes nicht mehr automatisch mit dem Ausbruch einer Krise. Was sich bereits 2008 und 2009 während der Finanzkrise zeigt, gilt auch 2011 während der europäischen Schuldenkrise wieder: es wird gespart, aber es wird auch weiterhin viel Geld ausgegeben für Konsumartikel. Lässt die Krise die Verbraucher etwa kalt?

Heute wurden die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Oktober 2011 bekannt gegeben. Und es zeigt sich vor allem eines: die Bürger in Deutschland erwarten trotz der Krise höhere Einkommen und haben eine höhere Neigung, Geld für Anschaffungen auszugeben.

Die Konjunkturängste der Verbraucher nehmen zu, dennoch stehen viele immer wieder vor der Frage: Sparen oder Konsum und geben deshalb auch weiterhin freudig Geld aus. Vielleicht haben sich die Deutschen langsam verändert und werden vom Volk der Sparer zu Menschen, die in der jeweiligen Situation Entscheidungen treffen und nicht mehr gleich automatisch alles auf die hohe Kante legen, wenn eine Krise kommt.

Dem entgegen kommen dürfte derzeit auch, dass die Zinsen für Kredite weiterhin niedrig sind. Um einen Ratenkredit aufzunehmen, muss man sich dank der Kreditzinsen nicht mehr über Jahre hinweg verschulden. Zudem ist es oft einfacher geworden, einen Kredit mit einer kleineren Darlehenssumme aufzunehmen.

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