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Wirtschaft

Der Euro und das Gipfeltreffen der Währungsunion

26. Oktober 2011 –

Nicht gerade wenige Medien bezeichnen den heutigen Tag als Schicksalstag für den Euro. Heute Abend werden die 17 Regierungschefs der Länder der Euro Zone nach einem gemeinsamen Abendessen einen Gipfel abhalten, der wegweisend sein könnte für Währungsunion.

Dabei geht es jedoch nicht nur um die Zukunft Griechenlands in Sachen Finanzhilfe, sondern auch um einen möglichen Schuldenschnitt. Wie kann das hoch verschuldete Land noch gerettet werden, ohne dass es in die Pleite geht, dies ist die große Frage, die sich die Regierungschefs beim Euro-Gipfel stellen müssen.

Und die Euro-Länder müssen sich die Frage stellen, wie er zukünftig aussehen soll, der Hebel für den Euro-Rettungsschirm EFSF. Hier ist immer noch unklar, in welche Richtung es geht, und genau dieser Punkt dürfte heute Abend (und wohl auch heute Nacht) für reichlich Diskussionsstoff sorge.

Doch damit ist es nicht genug, auch die Frage nach der Bankenkapitalisierung steht an. Eine höhere Eigenkapitalquote ist wichtig, um auch in Krisenzeiten nicht gleich umzufallen. Die Banken wehren sich jedoch dagegen, ihr Eigenkapital erhöhen zu müssen – oder im Gegenzug bei gleichbleibender Quote weniger Kredite vergeben zu können.

Zudem geht es um die grundlegende Frage der Rolle der Europäischen Zentralbank in der Schuldenkrise. Die EZB hat Staatsanleihen verschuldeter Staaten der Euro Zone aufgekauft und damit unmittelbar in die Finanzmärkte eingegriffen. Die Meinungen zum Aufkauf der Staatsanleihen gehen immer weiter auseinander, die einen wollen, dass die EZB so weiterverfährt, die anderen wollen, dass die Europäische Zentralbank den Kauf lässt.

Und auch die Zukunft Italiens ist offen. Ministerpräsident Berlusconi will neue Sparpläne mit zum Gipfel bringen, wohl um die anderen Regierungschefs milde zu stimmen. Doch Italien droht der gleiche Weg wie Griechenland – an den Rand des Abgrunds und immer näher an einen möglichen Staatsbankrott.

Den Euro selbst scheint das Ganze heute übrigens weniger zu stören. Er stieg wieder und steht nun erneut über 1,39 US Dollar. Für Anleger in Devisen, die auf den Euro gesetzt haben, natürlich eine feine Sache. Für alle, die eher auf den Fall des Euro gewettet und ihr Geld anders angelegt haben, ist dies eher eine betrübliche Sache.

Mehr Informationen zum Währungshandel für Privatanleger gibt es übrigens auf Portalen wie http://devisen-forex.de oder anderen. Denn gerade für Privatpersonen wird der Handel mit Devisen durch die inzwischen vereinfachten Zugänge via Computer und 24 Stunden Onlinehandel über einen Forex-Broker natürlich immer interessanter.

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