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Wirtschaft

Verbraucherpreisindex Februar 2012

09. März 2012 –

Die hohen Energiepreise sorgen auch weiterhin für einen Anstieg der Inflationsrate in Deutschland. Im Februar 2012 stiegen die Preise für Energie um erneut 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verstärkt hat sich im letzten Monat deshalb auch der Preisauftrieb. Nach zwei Monaten mit "nur" 2,1 Prozent stieg der Verbraucherpreisindex nun wieder auf 2,3 Prozent an.

Während die Preissteigerungen bei der Haushaltsenergie im Februar 2012 auf 7,6 Prozent lagen (leichtes Heizöl plus 17,7 Prozent, Zentralheizung und Fernwärme plus 11,2 Prozent, Gas plus 6,7 Prozent), stiegen die Preise für Kraftstoffe um gar 8,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, dem Februar 2011. Das Statistische Bundesamt teilte heute dazu mit: "Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im Februar 2012 bei + 1,6 % gelegen."

Doch nicht nur die Preise für Energie stiegen an, auch bei den Nahrungsmitteln ging es preislich gleich um 2,7 Prozent nach oben. Vor allem Speisefette und Speiseöle wurden teurer (plus 8,8 Prozent), aber auch beim Fleisch und bei den Fleischwaren (plus 6,0 Prozent), beim Brot und bei den Getreideerzeugnissen (plus 4,5 Prozent) sowie beim Fisch und bei Fischwaren (plus 4,1 Prozent) gibt es Preisanstiege zu vermelden. Beim Gemüse und beim Obst sanken die Preise hingegen um 3,7 Prozent bzw. 4,1 Prozent.

Die Leidtragenden der hohen Preise sind jedoch nicht nur die Verbraucher, die so mehr für ihr Leben ausgeben müssen, sondern auch die Sparer unter ihnen trifft es besonders hart. Der niedrige Leitzinssatz von 1,00 Prozent hält die Zinsen für Spareinlagen niedrig, während die steigenden Preise die Realverzinsung verringern.

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