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Wirtschaft

Eurokrise: Griechenland will Sparaufschub – Privatkredite mit Zahlungsausfällen

16. August 2012 –

Griechenland steht immer wieder vor der Pleite, und konnte bislang immer wieder knapp gerettet werden. Dennoch drängt das Land auf einen Sparaufschub bis 2016, wie die "Financial Times" berichtet. Der Euro sinkt im Zuge dieser Nachricht auf nur noch 1,2272 US Dollar. Es stellt sich nun die Frage, in wie weit es überhaupt möglich ist, Griechenland überhaupt noch vor einer Staatspleite zu retten, wenn das Land selbst die Bestrebungen, die ihnen vorgegeben werden, nicht in eigene Sparpläne umsetzt.

Die Zeichen eines Ausstiegs aus der Eurozone sind damit weiter gesetzt, auch wenn es dem Land selbst eher nicht klar zu sein scheint. Die Rettung für die Eurozone könnte damit an Griechenland scheitern – oder an dem hoch verschuldeten Land sogar wachsen. Dies wird sich jedoch erst zeigen müssen, denn die nächste schlechte Nachricht für die Eurozone hat die Medien bereits erreicht. Wie Berechnungen von PricewaterhouseCoopers zeigen, machen den Banken in Europa auch die Zahlungsausstände privater Kreditnehmer zu schaffen. Wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft jetzt mitteilte, sollen auf Ende 2011 1,05 Billionen Euro an faulen Krediten aufgelaufen sein, deren Schuldner nicht mehr in der Lage sind, ihre Privatkredite fristgemäß abzuzahlen.

Laut PricewaterhouseCoopers sind dies knapp neun Prozent mehr als Ende 2010. Dies teilte die PwC gestern mit. Damit zeigt sich auch weiterhin die Krise auch gerade im Bereich der Verbraucherkredite, und das Problem wächst weiter. 2008 war es nicht einmal die Hälfte an faulen Privatkrediten, welche die Banken in ihren Büchern hatten.

Dadurch zeigt sich, dass nicht nur einige Staaten schlingern, sondern dass es auch den Banken finanziell immer mehr an den Kragen gehen könnte. Die fehlenden Tilgungen müssen in den Bilanzen der Geldinstitute abgeschrieben werden, und sind damit als Verluste zu betrachten. Der sowieso schon angeschlagenen Bankenbranche in Europa dürfte dies im Laufe der Zeit immer größere Probleme bereiten. Umso wichtiger ist es deshalb auch für Anleger, genau hinzusehen, wo sie ihre Ersparnisse anlegen, um nicht eines Tages durch eine Bankenpleite viel Geld verlieren zu müssen. Gerade die Höhe der Einlagensicherung sollte deshalb bei der Geldanlage eine große Rolle spielen und sollte von Sparern nicht vernachlässigt werden bei der Suche nach einer Anlagemöglichkeit für ihr Geld. Bei der Suche nach der passenden Anlageform helfen Ratgeber wie auf http://www.tagesgeld-vergleich.net/ratgeber/ratgeber-zur-finanzkrise.html.

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