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Wirtschaft

Zahl der Insolvenzen sinkt

08. Februar 2013 –

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen sprechen eine klare Sprachen: die Zahl der Insolvenzen sinkt. Im November 2012 sank sowohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen als auch die Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum November 2011 sank die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen um 7,5 Prozent. Nur noch 2.211 Unternehmensinsolvenzen wurden den deutschen Amtsgerichten gemeldet. Bei den Privatinsolvenzen sank die Zahl von 3,4 Prozent, bei nur noch 8.362 Fällen.

Insgesamt lag die Zahl der Insolvenzen, sowohl die Insolvenzen von Unternehmen als auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 4,2 Prozent auf nur noch 12.635 Fälle. Die offenen Forderungen der Gläubiger wurden laut Destatis deutlich höher beziffert als noch im November 2011. Hier hatten diese bei 2,4 Milliarden Euro gelegen, im November 2012 auf 4,2 Milliarden Euro. Damit zeigt sich, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen an sich binnen eines Jahres zurückgegangen ist, die Unternehmen, welche Insolvenz anmelden musste, jedoch in Bezug auf die Höhe der Forderungssummen gesehen eine größere wirtschaftliche Bedeutung hatten.

Und auch von Januar bis einschließlich November 2012 kam es zu einem Rückgang der Insolvenzen. Gegenüber dem Vorjahreszeitzeitraum Januar bis November 2011 kam es mit 26.419 Unternehmensinsolvenzen zu einem Rückgang von 4,3 Prozent. Bei den Privatinsolvenzen gab es einen Rückgang von 3,9 Prozent und „nur“ noch 91.337 Insolvenzen von Verbrauchern. Insgesamt gab es so in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres 140.526 Insolvenzen mit einem Gesamtrückgang von 4,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2011.

Insolvenzen in Deutschland 

Gegenstand der Nachweisung

November
2012

Veränderung
gegenüber
November 2011
in %

Januar bis
November 2012

Veränderung
gegenüber
Vorjahreszeitraum
in %

Insgesamt

12 635

– 4,2

140 526

– 4,2

Unternehmen

2 211

– 7,5

26 419

– 4,3

Übrige Schuldner

10 424

– 3,4

114 107

– 4,1

davon: 

– Verbraucher

8 382

– 3,4

91 337

– 3,9

– natürliche Personen als Gesellschafter

101

– 21,7

1 213

– 16,9

– ehemals selbstständig Tätige

1 706

– 3,3

18 926

– 4,6

– Nachlässe

235

2,2

2 631

0,1

Quelle Zahlen: Statistisches Bundesamt

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