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Wirtschaft

Strompreise werden weiter steigen – Massiver Anstieg der EEG-Umlage erwartet

23. April 2013 –

Die Strompreise steigen und steigen  – und werden im kommenden Jahr sogar noch deutlich weiter steigen. Die Strompreisbremse, die Bundesumweltminister Peter Altmaier forcieren wollte, ist gescheitert, Bundesregierung und Opposition geben sich gegenseitig die Schuld dafür. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Stromkunden, die spätestens ab 1. Januar des kommenden Jahres tiefer in die Tasche werden greifen müssen, auf dann wird ein massiver Anstieg der EEG-Umlage erwartet.

Bereits in den vergangenen Monaten gab es eine Strompreiserhöhung nach der anderen. Nach Jahren, in denen der Gaspreis durch die Bindung an den Ölpreis ständig mit Preiserhöhungen leben musste, ist es inzwischen der Strompreis, der den Verbrauchern den Schweiß auf die Stirn treibt. Mehr Strom sparen als Sparen kann man irgendwann nicht mehr. Da hilft dann nur noch eines: zu einem günstigerem Stromanbieter wechseln und einen Stromvertrag mit einer möglichst langen Preisgarantie abschließen.

Vorsicht sollte dabei jedoch geboten sein vor den Angeboten, die mit einem Bonus werben. Hier kommt es immer wieder zu Auszahlungsverweigerungen seitens der jeweiligen Stromanbieter. Und auch von Stromverträgen Vorkasse-Forderungen und Kaution sollte man lieber Abstand halten. Ein vernünftiger Vertrag bei einem Stromanbieter läuft nach wie vor mit monatlichen Abschlagszahlungen und einer dann jährlichen Abrechnung, in der Verbrauch und Abschlagszahlungen miteinander verrechnet werden, und es dann entweder zu einer Gutschrift für den Stromkunden oder einer Nachzahlung für den Stromanbieter kommt.

Verbraucher, die auch 2014 bezahlbaren Strom beziehen sollten, sind deshalb bereits jetzt gefordert, sich von ihrem möglicherweise schon in diesem Jahr teuren Stromanbieter zu verabschieden und sich auf die Suche nach einem günstigeren Stromversorger zu begeben. Wie aktuelle Strompreisrechner zeigen, ist es zudem nicht immer der Atomstrom, welcher der günstige ist. Inzwischen gibt es verschiedene Ökostrom-Tarife, die Verbrauchern die Möglichkeit bieten, weg vom Atomstrom und hin zum Ökostrom zu gehen, ohne dafür mehr zahlen zu müssen. Denn das Gegenteil ist inzwischen je nach Anbieter der Fall: mitunter ist der Ökostrom sogar der günstigere Strom. Strompreise vergleichen kann sich also wirklich lohnen, gerade angesichts eines möglicherweise kommenden Anstiegs der EEG-Umlage um ein Cent, wie von Experten aufgrund des Scheiterns der Strompreisbremse mittlerweile befürchtet wird.

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