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Wirtschaft

DIHK erwartet für 2014 Wachstum von 1,7 Prozent

21. Oktober 2013 –

Martin Wansleben, der Hauptgeschäftsführer des DIHK, formulierte es angesichts der heute veröffentlichten aktuellen Konjunkturumfrage deutlich positiv: Die Wirtschaft schaltet hoch" – und: "Der Aufschwung gewinnt an Breite". Für 2014 erwartet der DIHK ein Wachstum von 1,7 Prozent, die Beschleunigung der deutschen Wirtschaft, die sich in 2013 bereits gezeigt hat, wird damit noch schneller.

Für die aktuelle Konjunkturumfrage hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mehr als 28.000 Unternehmen befragt. Vor allem eine höhere Bereitschaft der Unternehmen, zu investieren wie auch bessere Geschäfte im Bereich Exporte (Europa und weltweit) werden die bereits schon vorhandene sehr gute Konsumlaune dabei weiter steigern. Dies führt zudem dazu, so Wansleben, dass die Unternehmen "ihre Beschäftigungspläne" aufstocken, was den Aufschwung wohl weiter ankurbeln dürfte.

Zwar rechnet der DIHK für 2013 nur mit einem Wachstum von 0,3 Prozent, aber mit den heute prognostizierten 1,7 Prozent für 2014 dürfte es im kommenden Jahr zu einem steilen Aufschwung kommen. Deutschlands Konjunktur boomt damit weiterhin und sogar noch stärker – und unser Land macht sich dazu auf, ein Land der Vollbeschäftigung zu werden. Wer hätte dies angesichts der im September 2008 endgültig die Weltwirtschaft taumeln lassenden Finanzkrise und der folgenden Eurokrise gedacht? Wohl kaum jemand. Optimisten wären als Utopisten verschrien worden. Heute aber, im Herbst 2013, wo sich der Aufschwung bereits weiter abzeichnet, zeigt sich, dass Deutschland nahezu unbeschadet durch beide Krisen gekommen ist.

Wenn der Aufschwung so eintreten sollte, wie er für das kommende Jahr vorhergesehen wird, dürfte es jedoch auch Risiken geben, welche die vom DIHK für die aktuelle Konjunkturumfrage befragten Unternehmen nicht unterwähnt ließen. Vor allem der Anstieg der Energiepreise und der Rohstoffpreise wurde hierbei genannt, für das kommende Jahr sind weitere Preisesteigerungen im Bereich Strom zu erwarten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags dazu: . "Energie ist in Deutschland zu teuer – gerade im Vergleich zu anderen Standorten. Das unterstreicht den Handlungsdruck bei der Energiewende." Gefordert wird dabei auch eine grundlegende Reform des EEG (Erneuerbare Energie Gesetz).

Zudem ist die Entwicklung der Arbeitskosten in Deutschland ein weiterer wichtiger Punkt, welche die Unternehmen beschäftigt, wie auch die (kommende) Wirtschaftspolitik, die derzeit kaum absehbar ist, da die neue Bundesregierung noch nicht gebildet ist. Dazu kommen mögliche Rückschläge der Nachfrage – und natürlich das große Thema, das unser Land weiter beherrschen wird: der Mangel an Fachkräften.

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