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Wirtschaft

Erwerbstätigenrekord in 2014 erwartet

21. März 2014 –

Deutschland steht in diesem Jahr vor einem neuen Erwerbstätigenrekord. Dies ist zumindest die Prognose, welche das IAB, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit für 2014 erstellt hat.

Beschäftigungsrekord dank Zuwanderern, Frauen und Älteren

Wie das IAB prognostiziert, sind es vor allem Frauen und Ältere wie auch Zuwanderer, die für einen neuen Beschäftigungsrekord sorgen werden. Dabei könnte die Beschäftigung, die sozialversicherungspflichtig ist, mit über 29,7 Millionen Personen den höchsten Stand aller Zeiten erreichen in Deutschland. Dies würde ein Plus von 370.000 sozialversicherungspflichtig erwerbstätigen Personen bedeuten, die in diesem Jahr eine Beschäftigung finden.

Zugleich könnte laut des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung die Arbeitslosigkeit mit nur noch 2,88 Millionen Erwerbslosen auf den niedrigsten Stand seit 23 Jahren fallen, letztmals war 1991 ein tieferer Wert erreicht worden. Dennoch kommt der Abbau der Arbeitslosenzahlen inzwischen nur noch langsam voran, da es in Deutschland einen hohen Anteil von Geringqualifizierten gibt wie auch strukturelle Probleme.

IAB-Prognosechef Enzo Weber wird dabei in der die Veröffentlichung der Prognose begleitenden Presseerklärung auch hinsichtlich der zukünftigen Arbeitsmarktpolitik deutlich: „Kurzfristig verstärkt der Konjunkturaufschwung den Personalbedarf der Betriebe, mittelfristig lässt der demografische Wandel Arbeitskräfte knapper werden. Wichtige Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik ist es, Arbeitslose in die Lage zu versetzen, die sich ergebenden Marktchancen auch zu ergreifen. Hier kommt es vor allem auf Qualifizierung an“.

2014 wieder Rückgang der Arbeitslosigkeit erwartet

Auch wenn die genannten Probleme den weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit hemmen, so wird die Zahl der Erwerbslosen nach einem Anstieg im vergangenen Jahr in 2014 wieder zurückgehen. Jedoch nur, so die Prognose des IAB, um 70.000 Erwerbslose.

Dafür wird die Zahl der Erwerbstätigen in diesem Jahr mit einer Zahl von 42,13 Millionen Personen im Jahresdurchschnitt einen neuen Rekord erreichen, dank der Zunahme von 290.000 erwerbstätigen Personen.

Zuwanderung nur am Stammtisch ein Problem

Deutschlands Konjunktur boomt damit offensichtlich weiter, was zugleich zu einem weiteren Zuzug von Zuwanderern sorgen wird. Hier keimen gerade in der letzten Zeit immer wieder Diskussionen um eine Begrenzung der Zuwanderung auf, die jedoch oft wenig durchdacht sind. Denn letztlich zieht Deutschland gerade durch den Fachkräftemangel hierzulande und die schlechten Bedingungen für Fachkräfte in ärmeren EU-Staaten Zuwanderer mit guten bis sehr guten Ausbildungen an. Die wird, wollen wir auch in ein paar Jahren noch als große Exportnation wie auch als ein wirtschaftlich starkes Land dastehen wollen, mehr als dringend benötigen.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet für das laufende Jahr mit dem Zuzug von insgesamt 450.000 Personen aus dem Ausland. Davon würden laut der Prognose 290.000 Personen dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

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