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Wirtschaft

Europäische Zentralbank belässt Leitzins auf 1,00 Prozent

08. Oktober 2010 –

Es ist Oktober und damit Herbst. Spätestens für den Herbst dieses Jahres war von Experten ein Anheben des Leitzinses der EZB vorausgesagt worden – doch auch heute lief diese Prognose wieder ins Leere.

www.bankofscotland.deDer seit Mai vergangenen Jahres auf 1,00 Prozent befindliche Leitzins bleibt weiter auf diesem Tiefpunkt der Geldgeschichte der Währungsunion. Und könnte wohl auch bis auf Weiteres auf diesem Punkt stehen bleiben.

Im November 2010 steht der Stabwechsel bei der Präsidentschaft der Europäischen Zentralbank an, und Jean-Claude Trichet, der amtierende Präsident der EZB, geht weiter seiner Lieblingsbeschäftigung nach: er sitzt die Problematik Leitzins weiter aus.

Und so bleibt auch nach der heutigen Ratssitzung der EZB der Leitzins auf einem niedrigen Niveau, gebracht hat die historische Zinssenkung im Mai 2009 bislang jedoch gar nichts.

Es sanken weder die Zinsen für Kredite noch wurden vermehrt Kredite an Unternehmen vergeben. Die geldpolitische Maßnahme verpuffte sinnlos – und dennoch wird, völlig unverständlicherweise, weiter an ihr festgehalten.

Die Höhe des Leitzinses wirkt sich jedoch nicht nur auf Kredite aus, sondern gerade bei Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen macht sich ein niedriger Leitzinssatz bemerkbar. Die Zinsen für Geldanlagen dieser Art sinken in der Folge einer Leitzinssenkung – und je länger der Leitzins niedriger ist, desto häufiger sinken die Zinsen dann weiter.

Statistiken zur Leitzinsentwicklung finden interessierte Leser im Übrigen hier:

http://www.tagesgeld.info/lexikon/leitzins/

http://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/leitzinsen.html

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